Aufbruch

Leberecht, das Krokodil fühlte sich nicht wohl im Pool, der war zu eng und meist zu cool. Es wollte raus in große Flüsse, die waren voller Hochgenüsse, beim  Fressen , hatte es gelesen, das war vor kurzem erst gewesen.

Es träumte sich nach Afrika und fand ihn brauchbar diesen Nil, den ersten Fluß, den es da sah. Auch Fische gab es darin viel; am Ufer tranken größ’re Tiere, gefressen hat es davon viere.

Kommt Langeweile mit der Zeit- der Nil ist ihm zu wenig breit- träumt es von einem anderen Fluß. Der Amazonas ist ein Muß; wer hier nicht war, hat nichts gesehn, hier ist es einfach wunderschön:

Das Paradies der Krokodile, darum gibt es hier so viele. Man kann von seinen Träumen leben, man muss da nur flexibel sein, darf nicht an einer Sache kleben, dann ist das Leben nicht so klein.

Und träumt es mal von Kroko-Leder: Träum erst was andres, das kommt später.

(Siegbert Scharf)

Die Fastenzeit bedeutet Aufbruch. Aufbruch um Anzukommen. In der christlichen Tradition ist das Ankommen mit Ostern gleichgesetzt. Die Zeit von Aschermittwoch bis Ostern ist damit die Zeit des Aufbruchs, die Zeit der guten Vorbereitung.

Wie können wir das auf unser tägliches Leben übertragen? Haben Sie Träume, Sehnsüchte? Was möchten Sie gerne erreichen? Was möchten Sie feiern? Oftmals wissen wir sehr genau, was wir nicht möchten aber nicht so gut, was wir möchten. Häufig sind unsere persönlichen Träume und Ziele überdeckt von vielen Glaubenssätzen: Das kannst Du nicht, das ist doch Blödsinn, dafür bist du schon zu alt, das macht man nicht, damit kann man kein Geld verdienen oder solche Wunder gibt es nicht. Das sind nur Beispiele für die vielen inneren und äußeren Sätze. Wenn wir dann unsere Sehnsucht kennen, ist es wichtig, sich vorzubereiten und Schritte zu tun.  Also aufzubrechen, sich auf den Weg machen. Wer aufbricht muss auch etwas mitnehmen. Alles? Welchen Ballast können wir abwerfen? Lässt sich alles Schwere einfach zu abwerfen? Und dennoch ist es wichtig in seiner Sehnsucht offen zu bleiben, flexibel sein, nicht an genauen Vorstellungen zu kleben. Gespannt sein auf das, was uns begegnet.  Unvorhergesehene Dinge erst einmal anzunehmen und in uns hinein zu horchen, was sie uns wohl sagen wollen.

In welcher Situation Sie sich auch immer befinden: In der Wahrnehmung und Erkennung unserer Sehnsüchte, der Vorbereitung, dem Aufbruch oder in der Phase, in der Ihnen Unvorhergesehenes zu schaffen macht, es ist gut sich mitzuteilen, andere Ausblicke und Einsichten zu gewinnen. Wir gehen gerne gemeinsam mit Ihnen auf Entdeckerreise.

Gefühle

Gefühle sind in unserer Gesellschaft in ein seltsames Licht geraten. Liebe und Freude werden uns häufig in höchst unrealistischen Filmen gezeigt, so dass wir uns häufig schlecht fühlen, wenn wir auf unser eigenes Leben schauen und feststellen, dass uns wahrscheinlich noch nie so ein großes Liebesereignis ereilt hat. Negative Dinge lösen sich im Fernsehen immer unmittelbar in Wohlgefallen auf. Schon als Kind werden uns Gefühle „abgewöhnt“. Entweder bekommen wir unmittelbar ein Gummibärchen, wenn wir Angst verspüren oder etwas zu trinken, wenn wir Wut haben. So lernen wir schon beizeiten, Gefühle nicht zu spüren, zu unterdrücken oder zu verdrängen. Für den Moment scheint alles gut zu sein. Auf Dauer jedoch nicht. Sie scheinen sich in uns aufzustauen, um dann mit quasi brachialer Gewalt in den unpassendsten Momenten durchzubrechen. Etwa, wenn der Arbeitskollege nebenan etwas scheinbar Unmögliches gesagt oder getan hat. Und selbst dann, kennen wir Möglichkeiten, kein Gefühl zu äußern und es zu betäuben. Vielleicht öffnen wir die Schreibtischschublade und nehmen ein Stück (oder die ganze Tafel?) Schokolade heraus oder wir schauen kurz zwischendurch auf Youtube einen Film, wir gehen nach der Arbeit shoppen oder trinken das berühmte Feierabendbierchen ,manchmal eben auch 3-4, da es ein sehr anstrengender Tag war. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Gefühle nicht zu spüren: Fernsehen, Surfen, Essen…Irgendwann möchte ein solches Gefühl aber nun doch gespürt werden und wir wundern uns über die völlig unangemessene Reaktion in einer harmlosen Situation. Oder wir bekommen vom Arzt eine unerwünschte Diagnose bezüglich der Erkrankung unseres Körpers oder unserer Psyche. (Depressionen, Angsterkrankungen und vieles mehr)

Die gemeinhin als negativ bezeichneten Gefühle, nämlich Angst, Wut, Trauer und Scham haben durchaus eine sinnvolle Daseinsberechtigung. Es handelt sich um Kräfte. Kräfte, die uns helfen, etwas zu verändern.   Jedes Gefühl beinhaltet auch ein Geschenk für uns, einen Hinweis.

Als positives Gefühl ist die Freude bekannt. Die Freude zu spüren ist keinesfalls leichter. Wenn wir nicht gerade zu den Menschen gehören, die sich häufig ihrer Freude bewusst werden, z.B. wenn wir morgens unter der Dusche stehen und warmes Wasser herausfließt, wenn es draußen kalt ist und wir eine warme Jacke haben, wenn wir an einem Feld voller Wildblumen vorbeigehen…

Wenn wir die sogenannten negativen Gefühle nicht spüren wollen, dann können wir auch die Positiven nicht spüren. Entweder alles oder nichts lautet hier die Möglichkeit, die unser Körper uns bietet. Klar können wir die Freude überbetonen und einfach alles in Freude packen, egal wie sehr es uns missfällt. Damit leben wir in einer schönen Illusion. Eigentlich doch kein schlechter Gedanke, oder? Damit werden wir allerdings blind für die Dinge, die verändert werden können und: die als negativ bekannten Gefühle können nichtdauerhaft unterdrückt werden. Auch hier kommt es schlimmstenfalls zu Erkrankungen.

Haben Sie schon einmal in sich geschaut, welche Gefühle gibt es eigentlich in Ihnen? In welchen Situationen haben Sie schon völlig die Fassung verloren und ihren Partner oder ihr Kind oder ihren Kollegen angeschrien? Welche Kraft steckt dahinter? Leiden Sie unter einer Erkrankung, die Ihnen zu schaffen macht? Welche Kräfte stecken generell in den negativen Gefühlen?

Im therapeutischen Kontext schauen wir liebevoll in unser Inneres und entdecken welche Gefühle es in uns gibt, schauen, ob wir uns an Situationen erinnern können, in denen sie entstanden und vor allem: wir versuchen die Kraft zu entdecken, die uns ent-wickeln lässt zu Menschen, die ihr volles Potential nutzen und glücklich und zufrieden leben.

Wann immer Sie spüren, dass die Zeit reif ist, einen neuen Weg zu gehen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Gestalten Sie Ihr Leben

Unser Gehirn funktioniert wie ein Navigationsgerät: Gehen wir beispielsweise sehr gerne spanisch essen und geben die Adresse eines entsprechenden Restaurants ein, dann erhalten wir von dem Gerät weitere Vorschläge spanischer Restaurants. Alleine der innere Wunsch, nun doch chinesisch essen zu wollen, reicht nicht, um andere Vorschläge zu bekommen. Man muss China-Rrestaurants aktiv eingeben.

Genauso funktioniert unser Geist auch: Wir bekommen stets mehr von Gleichen. Sitzen wir in einem muffigen Büro und arbeiten bis zum Umfallen, dann ist dieses Muster das gespeicherte Programm. Unser Leben wird genauso aussehen. Lediglich der insgeheime Wunsch, selten gedacht, einen Job auszuüben, der uns Spaß macht und der uns Zeit zum Leben und Träumen lässt, zum Freunde treffen und Hobbies ausüben, reicht an der Stelle nicht, um unserem inneren Navigationsgerät den Hinweis zu geben, dass sich etwas ändern soll. Ohne Veränderung bekommen wir mehr von Gleichen: Arbeit bis zum Umfallen im muffigen Büro.

Wir müssen also, damit das Resonanzgesetz funktionieren kann, andere Impulse geben. So weit, so gut. Doch wie soll der Impuls erfolgen, wenn wir scheinbar durch äußere Zwänge keine Chance sehen, diese Veränderung vorzunehmen? „ If you can’t make it, fake it.“ Genau. Das „ so tun, als ob“ würde reichen. Unser Geist muss sich ausgiebig mit der Idee beschäftigen und unser Gefühl muss es fühlen können.Unser Gehirn kann nämlich nicht unterscheiden, ob wir eine Sache wirklich tun oder nur tun als ob. Das kann man mit Affirmationen erreichen. Das wird schon von vielen Menschen praktiziert mit eher mittelmäßigen Erfolgen. Wenn z.B. jemand derzeit unter einer schweren Erkrankung leidet und täglich affirmiert: ich bin gesund und fit und gleichzeitig tief im Inneren eine innere Stimme lacht und leise zu uns spricht: Na ist klar, deshalb fühlst Du dich auch so mies und läufst dauernd zum Arzt“, dann funktioniert dieses Prinzip mit aller Wahrscheinlichkeit nicht, da der tiefliegende Glaubenssatz dahinter viel mächtiger ist, als die Affirmation. Was kann man also tun?

Wir können uns offene Fragen zu diesem Thema stellen.

Zum Beispiel können wir uns fragen:

Wie würde es sich anfühlen, völlig gesund zu sein? Was ist das Beste, was heute geschehen kann? Was wäre, wenn ich heute eine schöne Überraschung bezüglich meiner Gesundheit erleben würde?

Die Fragen kann man endlos fortführen. Gleichzeitig ist es unterstützend, an ein Erlebnis zu denken, das uns wunderschöne Gefühle bereitet hat. Der vergangene Sonnenuntergang an unserem Lieblingsurlaubsort, den Genuss eines leckeren Getränks, eine schöne Berührung, unser Haustier….

Wenn wir uns jeden Tag nur einige Minuten damit beschäftigen und den Gedanken wieder los lassen, geschehen wunderbare Dinge in unserem Leben. Unsere kritische innere Stimme schweigt nämlich, wenn wir offene Fragen stellen. Sie fühlt sich nicht genötigt, eine offene Frage zu kommentieren, da die Antwort frei bleibt. Durch die Koppelung mit einem positiven Erlebnis erzeugen wir das notwendige positive Gefühl.

Wann funktioniert die Methode nicht gut:

Zum Beispiel, wenn wie unklar in unseren Zielen sind.

Wenn wir blockierende Glaubenssätze haben (z.B.meine Familie ist seit Generationen an „x“ erkrankt)

Wenn unser Wunsch vielleicht gar nicht unser eigener Wunsch ist, sondern uns von anderen aufgedrängt wird )

Sobald Blockaden auftreten, können wir gemeinsam daran arbeiten. Wir schauen, was Sie blockiert oder erarbeiten gemeinsam, was wirklich IHR Ziel und Wunsch ist oder erarbeiten, welches Thema dahinter liegt. So nehmen Sie Ihr Leben und Schicksal aktiv in die Hand.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir per E-Mail Ihre Erfahrungen mit der Methode mitteilen oder auch einen Termin vereinbaren, damit wir gemeinsam an Ihrem Thema arbeiten können.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der aktiven Gestaltung Ihrer Realität!

Das Resonanzgesetz

Ein großer Teil unserer Gehirnzellen ist dem Gesetz der Resonanz verpflichtet. Sobald jemand, der mit uns im Raum sitzt gähnt, gähnen wir auch. Affen äffen ihre Eltern nach, kleine Menschenkinder imitieren auch ihre Eltern. Wir ziehen beispielsweise immer die gleichen Partner an, mit denselben Problemen und Eigenschaften. Auf diese Weise kommen Dinge und Menschen zusammen, sie „spiegeln“ sich. Wir kennen Aussagen unserer Eltern und Großeltern vom „Gesetz der Serie“ und „ein Unglück kommt selten allein“. Manchmal ziehen wir immer die gleichen Chefs an und wechseln Arbeitsstellen oder Beziehungen, um dann genau in die gleiche Situation zu kommen. Hinter all dem verbirgt sich das Gesetz der Resonanz. Um diese Situation zu ändern ist es notwendig seine Programmierungen und Muster zu verändern. Gar nicht so leicht. Wichtig ist neben Bewusstheit auch seine Resonanz zu verändern. Z.B. wenn wir krank sind: Das Krankenhaus schafft eine Resonanz zur Krankheit. Besser wäre es, sich in einem gesunden, natürlichen Umfeld zu bewegen., also in der Natur zu bewegen, die unverbaut ist und die natürliche Fülle und Gesundheit spiegelt.
In der Therapie schauen wir, welche Resonanzen Sie geschaffen haben. Wo haben Sie wiederkehrende Muster z.B.
– In der Partnerschaft
– Im Freundeskreis
– In gesundheitlichen Dingen
– Im Job
– In finanziellen Dingen
– In der Familie
Der Blick des Aussenstehenden ist hier hilfreich. Liebevoll können wir dann in Richtung der Veränderung gehen, mit unterschiedlichen Therapiemethoden, mit dem Ziel glücklich und erfüllt leben zu können.
Möchten Sie sich verändern?

Sprechen Sie uns an.